Was taugen Freeware Videoschnittprogramme?

Streaming video with modern mobile phoneEs gibt Videobearbeitungsprogramme wie Sand am Meer. Es beginnt bereits damit, dass jedes Betriebssystem mit einem Programm versehen ist, das einfache Videobearbeitung erlaubt. Leider sind diese Programme nicht wirklich brauchbar und arbeiten mit rudimentären Funktionen. Ein gutes Ergebnis ist damit nur schwer zu erzielen. Wenn man ein Video so bearbeiten möchte, dass man es anschließend auch ohne Scham präsentieren kann, muss man auf zusätzliche Software zurückgreifen.
Dabei gibt es sowohl jede Menge kostenpflichtige als auch kostenfreie Programme. Die Freeware wird häufig von oben herab betrachtet, da der ein oder andere davon überzeugt ist, dass man für wirklich gute Programme auch zahlen muss. Aber damit hat man weit gefehlt. Es gibt erstklassige Software für die Videobearbeitung, die zum freien Download zur Verfügung steht. Natürlich ist nicht jedes Programm gut. Um nicht ins Fettnäpfchen zu greifen, sollte man vor dem Download ein paar einfache Fragen beantworten, und entsprechend der Antworten, eine passende Software aussuchen:
• Wofür brauche ich die Software?
• Wie häufig nutze ich die Software?
• Mit welchem Betriebssystem arbeite ich?
Das Einsatzgebiet der Software ist sehr wichtig. Denn nicht jede Anwendung hat die gleichen Anforderungen. Wenn man zum Beispiel die Videoaufnahmen seiner letzten Geburtstagsfeier zu einem kleinen Film zusammenfassen möchte, reicht ein einfaches Videoschnittprogramm aus. Möchte man Tonspuren verschieben, Effekte einfügen, die Bildqualität nachbearbeite und mit Splitscreens arbeiten, sollte man sich für ein hochwertiges Videoschnittprogramm entscheiden. Dabei ist mit hochwertig auf gar keinen Fall kostenpflichtig gemeint. Es geht vielmehr darum, eine große Anzahl von Tools und Features zu haben, die über eine einfach zu verstehende Benutzeroberfläche anzuwenden sind. Von komplizierten Programmen ist dabei abzuraten, vor allem für Anfänger und Laien. Denn das beste Programm hat wenig Nutzen, wenn man es nicht richtig anwenden kann.
Je häufiger man die Software nutzt, umso wichtiger wird die Frage, ob sich die Investition in ein professionelles Programm lohnt. Natürlich sollte der Einsatz über das Zusammenstellen von Urlaubsvideos hinausgehen. Strebt man an sich professionell im Bereich der Videobearbeitung anzusiedeln, wird man aber mit Sicherheit an einen Punkt kommen, an dem die Freeware ihre Grenzen erreicht. Auch wenn gute Gratis-Software sehr viel zu bieten hat und auch auf einem recht hohen Niveau eingesetzt werden kann.
Offensichtlich muss man darauf achten, mit welchen Betriebssystemen die Software kompatibel ist. Sowohl für Mac als auch Windows Nutzer werden viele Versionen angeboten. Dabei sind die Produkte für den Mac häufig hochwertiger als die für den Windows-Einsatz. Mac-Computer werden gern für die digitale Bildbearbeitung verwendet.

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